Dienstag, 21. November 2017

Norma Feye: Bloodspell - Es Lebe die Nacht

Ich weiß gar nicht, ob ich das Buch von selbst gekauft und gelesen hätte. Daher bin ich froh es bei vorablesen.de gewonnen zu haben.
Es handelt sich bei diesem Buch um ein reines eBook.

Cover für Bloodspell – Es lebe die Nacht
Ich beginne mal mit dem Cover:

Mir gefällt es sehr gut und es passt auch super zur dahintersteckenden Story. Die Farbgestaltung und die komplette Aufmachung finde ich gut. Denn es geht ja schließlich um Geschöpfe der Nacht, d. h. ein dunkleres und mystischeres Cover ist da durchaus angebracht.

Zur Story:
Es geht um die Modedesignerin Viva, die mit ihrem Label Viva la Noche sehr erfolgreich ist, da sie in ihren Designs Modeelemente vergangener Epochen einfließen lässt. Die zweite Hauptfigur ist Ronan, ein Anwalt welcher mit seinem Freund zusammen eine eigene Kanzlei hat. Die beiden treffen zufällig zusammen als sie sich beide zu einer Ausstellung eines Topfotographen eingeladen sind. Um dem ganzen Geschehen und der Rede des Gastgebers zu entkommen entfernen sich beide unabhängig voneinander immer mehr von eigentlichen Geschehen und schauen sich die Bilder der Ausstellung an. In dieser Nacht spinnt sich ein dünner Faden zwischen Viva und Ronan ohne das Viva das eigentlich möchte. Denn sie ist ein Vampir, der gezwungen ist Blut zu trinken um zu Überleben.
Wie es weiter geht und welche Verstrickungen sich noch ergeben solltet ihr selbst lesen. ;)

Mein Fazit:
Das Buch ist mal etwas anders als die meisten Romane dieses Genres. Zumal hier anscheinend nie die Alternative des Tierbluts in Betracht gezogen wird. Manchmal zieht es sich etwas beim Lesen, aber der Schreibstil an sich ist flüssig und die Story leicht zu verfolgen. Die parallelen Zeitschienen sind gut gewählt und zeigen die Hintergründe zum besseren Verstehen der ganzen Situation. Für mich ist es dennoch ein Rätsel wie Dennis‘ rausbekommen haben soll, was Viva ist. Das wird leider auch nicht aufgeklärt oder hinterfragt. Das finde ich etwas schade.

Ansonsten ein gutes Buch für zwischendurch. Besonders für diejenigen, die mal einen etwas anderen Vampirroman lesen möchten. :)



Montag, 20. November 2017

Ein super Auftakt für eine neue Reihe: Candice Fox - Crimson Lake

Soo zur Abwechslung kommt mal ein Thriller von Candice Fox. Kennengelernt habe ich die Autorin durch ihre Trilogie: Hades, Eden und Fall. Ich war von Anfang an von ihrem Schreibstil und der australischen Kulisse beeindruckt und fasziniert.

Cover für Crimson Lake
Nun aber zum Buch:
Es handelt von dem ehemaligen Polizisten Ted und der verurteilten Mörderin Amanda. Beide könnten anfangs nicht unterschiedlicher sein. Er der Cop, der mit einer „verrückten“ Mörderin zusammen an einem Fall arbeitet. Doch so einfach ist das „neue“ Leben für beide nicht. Denn die örtliche Polizei tut alles in ihrer Macht stehende um besonders Ted Conkaffey das Leben zur Hölle zu machen. Anfangs erfährt der Leser, wieso es Ted nach Crimson Lake verschlagen hat. Gleichzeitig wird deutlich, wie schnell es gehen kann von Freunden und der Familie abgeschrieben zu werden.

Amanda kommt mir von Anfang an sympathisch rüber. Zunächst vielleicht etwas verrückt aber das legt sich mit der Zeit und man fühlt sich immer mehr in sie als Person hinein. Genauso ergeht es einem mit Conkaffey. Bei ihm geht es sogar recht fix. Denn was ihm widerfuhr ist unbeschreiblich grausam. Daher finde ich es umso besser, dass Amanda und er sich immer besser zu verstehen scheinen. Zu sehen wie die zwei gemeinsam an einem Fall arbeiten ist spannend und man fiebert mit ihnen, ihren Entscheidungen und Schicksalsschlägen regelrecht mit. Ich hatte zwischendrin schon eine leichte Ahnung wer der Täter war, aber die ganzen Hintergründe und Verstrickungen fehlten mir noch, um das Puzzle tatsächlich lösen zu können. 


Candice Fox hat es wieder einmal geschafft die Handlung raffiniert und spannend bis zum letzten Wort zu gestalten. Australien als Kulisse finde ich sehr ansprechend, da es etwas anderes ist als die typischen amerikanischen Orte und Locations. Die Charaktere sind auch wieder sehr vielseitig und vielschichtig, sodass man immer noch etwas über die Person zu lernen glaubt. Das Cover des Buches gefällt mir in natura noch viel besser als auf dem Bild und passt meines Erachtens auch super gut zu Crimson Lake. 
Die Stimmung des Buches wird sehr gut übertragen und vermittelt. 
Gut gefällt mir, dass sich Amanda und Ted sich jeweils mit dem Fall des anderen beschäftigen aber beide nicht so schnell und einfach gelöst werden (können), sondern dass es Zeit braucht auch alles aufzuarbeiten und zu verstehen. Denn manchmal sind z. B. 6 Minuten viel länger als ein paar Stunden und wiegen viel schwerer als anderes.

Ein ABSOLUTES MUSS für Thriller-Fans. Ich freu mich schon sehr auf den nächsten Teil, denn ich mag dieses Ermittler-Duo schon sehr.

Samstag, 14. Oktober 2017

Isabelle Ronin - Du bist mein Feuer

Nach einer Woche Urlaub bin ich hier auch mal wieder aktiv, bevor ich mich morgen mit dem zweiten Leseabschnitt meiner Leserunde befasse.

Heute handelt es sich um Isabelle Ronins Buch: "Du bist mein Feuer". Dieses Buch durfte ich bei vorablesen.de rezensieren und will es euch garantiert nicht vorenthalten. :)


Das Cover gefällt mir immer noch sehr gut und die rote Tulpe wirkt auf mich sehr zart aber auffällig in ihrer ganz natürlichen Schönheit.
Dieser Vergleich bringt mich gleich auf Red - oder Veronica. Sie ist neben Caleb eine der beiden Hauptfiguren in diesem Buch.
Alles begann mit einem Tanz. Caleb sitzt mit seinen Freunden in einem Club und ist immer irgendwie umgeben von jungen hübschen Mädels/Frauen, die um seine Aufmerksamkeit buhlen. Doch an diesem Abend sind sie ihm alle nur lästig. Dann entdeckt er auf einmal eine Frau in einem roten Kleid, die auf der Tanzfläche ist und ihn mit ihren Bewegungen in ihren Bann zieht. So weit so gut. Während er beobachtet kommt ein Mädel an, welches er nicht so leicht abschütteln kann und plötzlich "eilt" ihm die Unbekannte im roten Kleid zu Hilfe und behauptet er sei mit ihr hier. Damit zieht das Mädchen ab und die beiden wechseln kurz ein Wort miteinander bevor Red, so nennt Caleb sie dann immer, ihm eine Abfuhr erteilt. Sie verlässt den Club und er folgt ihr und rettet ihr mehr oder weniger das Leben bzw. beschützt sie vor einem schmierigen Typen.
Sie ist so betrunken, dass sie erst am nächsten morgen aufwacht und merkt dass sie bei Caleb Zuhause im Gästezimmer liegt... und so entwickelt es sich ganz langsam.

Der Schreibstil ist sehr einfach aber die Beschreibungen detailiert. Ich mochte die beiden Charaktere sofort. Die Geschichte ist aus mehreren Sichten erzählt. Meist aus Veronicas und Calebs, sodass man immer weiß, welche Emotionen und Gefühle die Person hat. Das macht die beiden nur umso sympathischer. Auch die beiden Cams mag ich sehr. Jede/n auf seine Weise.
Ich dachte nach der Hälfte des Buches, was denn da noch kommen sollte, nachdem ein großer Wendepunkt kam. ABER ich wurde nicht enttäuscht und der Leser wird noch mehrere kleine und große Achterbahnen hinuntergeschickt. Vor allem wie sich die beiden aufeinander einlassen und wie gut sie sich gegenseitig tun, kommt im Buch so wunderschön zur Geltung. Einfach nur toll.
Bis zum Schluss hab ich die Geschichte mit Spannung verfolgt und bei jeder Wendung und jedem noch so kleinen Auf und Ab bin ich mitgegangen und habe mitgefiebert. :)

Eine absolute Lese- und Kaufempfehlung!

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Kendare Blake: Der schwarze Thron (1): Die Schwestern

Neben der Leserunde fesselt mich derzeit eine Reihe, die ich durch Zufall entdeckt habe als ich auf eine Freundin in einer Buchhandlung gewartet habe. Das Buch war zu dem Zeitpunkt schon erschienen und gefiel mir aufgrund des Covers und der Beschreibung auf der Rückseite schon sehr gut. Gott sei Dank gab es zu diesem ersten Teil eine Leseprobe zum Mitnehmen. Während des Wartens hab ich also angefangen die ersten Seiten zu lesen. Ein paar Tage später hab ich es mir dann gekauft. :D

Das Cover ist ein wahrer Blickfang. Einfach unglaublich. Zum einen sieht man die noch kupferfarbene, sich schon schwarz färbende Krone und darin verwoben sind eine Schlange, zwei Bären, Pferde und schwarze Vögel.Umgeben ist die Krone von einer Art Rauch oder Nebel.
Jedes einzelne Element auf dem Cover passt genau zur Geschichte.

Inhalt:
Drei Schwestern. Drillinge. Geboren und kurz zusammen aufgewachsen. Danach wurden sie getrennt und von Menschen aufgezogen, die ihrer Gabe entsprechen. Bis sie 16 Jahre alt werden und sich als Königinnen behaupten müssen.  Die Aufgabe aller drei Schwestern ist es, die jeweils anderen beiden zu töten. Denn es kann nur eine Königin geben.

Es gibt die Familie der Giftmischer. Bei ihnen wächst Katherine auf. Sie lernt, wie sie sich als Giftmischerkönigin zu verhalten hat. Vergiftetes Essen zu sich zu nehmen macht Giftmischern nichts aus, durch Gift können sie nicht getötet werden.

Arsinoe wächst als Naturbegabte heran. Die Familie Milones behandelt sie wie eine von ihnen und ihre Tochter Jules beschützt ihre Freundin Arsinoe vor allem, was in ihrer Macht steht. Jules ist die mächtigste Naturbegabte seit langen auf der Insel.

Dann ist da noch Mirabella. Sie wird von den Priesterinnen des Tempels aufgezogen. Mirabella besitzt die Gabe der Elementwandlerin. D. h. sie beherrscht die Elemente und kann sie sich zu Hilfe rufen, sofern sie in Schwierigkeiten steckt. Sie ist die einzige, bei der die Gabe schon erwacht ist. Daher gilt sie schon vorher als starke und auserwählte Königin.


Ich habe mir schon einige Rezensionen zu dem Buch durchgelesen und manche schrieben, dass die Personen und Orte am Anfang etwas überfordern. Dem kann ich teilweise zustimmen. Aber glücklicherweise gibt es eine tolle Karte vorn im Buch, sodass man die Orte und Personen während des Lesens besser zuordnen kann. Und wer dennoch eine kleine Stütze braucht, kann sich die Namen und Orte ja aufschreiben. :)

Die Kapitel werden meist aus der Sicht einer der Königinnen beschrieben. Manchmal wechselt es aber auch mit den Personen, die wichtig für die jeweiligen Schwestern sind. Mal sind es die Giftmischerschwestern, mal sind es die Priesterinnen oder Familienangehörige der Milones. Doch das ist immer ersichtlich, da die Kapitel verlauten lassen, wo es angesiedelt ist oder um wen es sich dreht.
Generell ist der Schreibstil für mich locker und leicht zu lesen. Besonders gefällt mir, dass der Leser immer in die Gedanken- und Gefühlswelt der agierenden Person einbezogen wird und man so immer weiß, was in den jeweiligen Menschen vorgeht.

Es ist spannend bis zum Schluss. Sodass ich gleich mit dem zweiten Teil weiter mache.

Leserunde zu "Berühre mich. Nicht." von Laura Kneidl - Woche 1



Die erste Woche der Leserunde ist jetzt voll im Gang und einige haben den Leseabschnitt bis einschl. Kapitel 11 schon gelesen und die ersten Eindrücke dazu gepostet. Deshalb dachte ich mir, dass ich euch an unseren Eindrücken bzw. meinen Gedanken zu diesem Abschnitt teilhaben lassen sollte. 

Also zuerst mal das Cover:
Cover-Bild Berühre mich. Nicht.

Sieht das nicht toll aus? Also mir gefällt es unglaublich gut und ich kann jetzt schon sagen, dass der Titel auch super zu der Story passt. Alles zusammen wirkt auf mich sehr einladend und macht Lust, sich zumindest einmal den Klappentext bzw. die Rückseite durchzulesen. 

Nun aber mal ein wenig zum Inhalt. Ich versuche auch nicht zu spoilern und gehe eher auf die Charaktere ein, um euch die Lust am Lesen nicht zu nehmen. Wer gern mehr erfahren will, kann sich hier über die gesamte Leserunde informieren. Da bekommt ihr auch mit, was die anderen Teilnehmerinnen dazu sagen. :)

Beginnen wir mit Sage:
Sie ist die erste Person, der wir im Buch begegnen und gleich am Anfang bekommt man einen Einblick, womit sie sich täglich zu quälen hat. Wovor sie Angst hat wird noch nicht verraten aber das Mantra zu Beginn ist ein Zeichen, dass sie diese Angst wohl öfter begleitet. Im Verlauf der Kapitel lernt man Sage als Person immer näher und besser kennen. Und was soll ich sagen .. Sie ist mir von vornherein wirklich sympathisch und wirkt in ihrer Art und ihrem Handeln einfach nur authentisch. Da ist nichts aufgesetztes oder gespieltes und das gefällt mir gut.

Gehen wir weiter zu April:
April ist die erste, mit der Sage richtig in Kontakt tritt und ich denke, es hätte auch niemand anderes sein sollen. April ist lieb, freundlich und nimmt Sage sofort mehr oder weniger unter ihre Fittiche. Obwohl sie auch erst neu an der Uni ist. Die Freundschaft zwischen den beiden entwickelt sich angenehm und auch April überzeugt mit ihrer ehrlichen und wundervollen Art. 

Dann gibt es noch Luca und Gavin:
Damit hier nicht gespoilert wird nur so viel.. Sage muss sich mit beiden auseinander setzen aber in unterschiedlichen Kontexten. Hinzu kommt, dass die beiden befreundet sind. Doch welche Rolle die zwei "Jungs" im weiteren Verlauf spielen, wird noch nicht verraten. Zumal ich Gavin als Person auch noch nicht einzuschätzen weiß.